„Von Menschen gesehen zu werden, die dich verstehen, hat etwas Magisches – es gibt dir die Berechtigung, weiterzumachen. Um sich selbst ausdrücken zu können, braucht es manchmal die Hilfe anderer. Zu sich selbst zu finden, ist eine gemeinsame Reise.“ Alok Vaid-Menon
In einer patriarchalen, heteronormativen Gesellschaft sind weiblich gelesene und queere Menschen vielfältigen Zuschreibungen, Normierungen und Erwartungen ausgesetzt und unsere Körper, unsere Lebensformen und unser Lieben werden bewertet, diskriminiert und marginalisiert.
In Einzelsessions begleite ich dich somatisch. Der gehaltene Raum gibt dir die Möglichkeit deinen Körper, deine Emotionen und Bedürfnisse mehr zu spüren und mit dem was sich zeigt, gesehen zu werden. Durch Atmung, Stimme, Bewegung und Berührung kannst du an deinen Themen rund um Körper, Sinnlichkeit, Pleasure und (A)Sexualität forschen und Neues entdecken. In den Bodywork Sessions kann auch Hands-On gearbeitet werden. Das heißt, einseitige, absichtslose Berührungen können Teil der Sessions sein, müssen sie aber nicht. Es passiert nur, was du möchtest und dir wünschst.
Im Rahmen von mehrtägigen Seminaren gestalte ich – meist zusammen mit Kolleg*innen – Räume für Selbsterfahrung, Erholung und Empowerment für Queers und FLINTA*. Die Seminare laden ein, dich selbst (neu) zu entdecken, deinen eigenen Körper und deine eigenen Emotionen wahrzunehmen und anzunehmen, im Moment und bei dir anzukommen, zur Ruhe zu kommen und zu entspannen und dich mit biografischen Erfahrungen auseinanderzusetzen. Die Seminare sind auch ein Raum, um uns über geteilte und individuelle Erfahrungen auszutauschen, Normen und diskriminierende Strukturen in Frage zu stellen und uns gegenseitig in der Gruppe zu bestärken.
Die Seminare nutzen Körperarbeit, Bewegung, Tanz, Theater, Achtsamkeitsübungen, Naturerfahrung, Mal- und Schreibübungen, sowie verbale, wertschätzende Kommunikation. Sie schaffen Räume für Erholung, Auszeit, Austausch und Empowerment. Als Teilnehmer*innen brauchst du keine Vorerfahrung mit den Methoden, sondern nur Lust und Offenheit dich auf Körperarbeit, Kreativität und die Auseinandersetzung mit dir selbst und anderen einzulassen.
Ich versuche meine Sessions und Seminare diskrimierungs- und traumasensible zu gestaltet und gesellschaftliche Machtstrukturen mitzudenken. Dabei werde ich sicher Fehler machen und Verletzungen auslösen. Ich bin für Rückmeldungen und Kritik dankbar und möchte Verantwortung für meine Handlungen übernehmen.
Projekte (Auswahl)
MENSTRUATIONSnarrative – künstlerische Workshopreihe für menstruierende Menschen


IN MOTION – eine bewegte Auseinandersetzung mit Geschlechtlichkeiten

IN MOTION lädt zu einer Auseinandersetzung mit den Themen Geschlechtlichkeiten, Queerness, und Diskriminierungserfahrungen ein. Wir schaffen einen gemeinsamen, gehalten Raum für einen individuellen und kollektiven Prozess.
Wir wollen hinterfragen, sichtbar machen, uns mit dem zeigen was da ist und im Hier und Jetzt ankommen und uns die Frage stellen: Wer bin ich eigentlich abseits von vorgegebenen Normen und Strukturen?